20.12.2016 / Bern, Sicherheit / /

«Unser Mitgefühl gilt Berlin»

Die tragischen Ereignisse in Berlin lassen aufhorchen. Allen Betroffenen, den Opfern und Angehörigen gilt mein Mitgefühl. Den Rettungskräften vor Ort mein Dank.

Ich verstehe, dass nun Fragen zur Sicherheit auch hier bei uns auftauchen. Wir sind im Austausch mit den Sicherheitsbehörden bei Bund und Kanton aber auch mit anderen Schweizer Städten. Wir wollen wissen, wie dort die Lage eingeschätzt wird, welche Massnahmen sie treffen.

Die beiden Weihnachtsmärkte in Bern werden weitergeführt. Es ist wichtig, dass wir uns unsere Freiheit durch solche Anschläge nicht nehmen lassen. Eine gesunde Portion Aufmerksamkeit und Skepsis ist aber sicher angebracht.

An Veranstaltungen und Orten mit grösserem Publikumsaufkommen wurde in Bern die Polizeipräsenz bereits mit Blick auf andere traurige Ereignisse in der Vergangenheit, wie Nizza, Paris, Brüssel oder Würzburg, erhöht und auch wenn es zur Zeit keine konkreten Hinweise auf einen Terroranschlag in Bern gibt. Gerade ein Anschlag eines Einzeltäters kann nie ganz ausgeschlossen werden.

Die Polizei tut alles, um solche Taten zu verhindern. Einerseits soll die Bevölkerung nicht verunsichert werden. Es wäre aber andererseits genau so falsch, den Menschen falsche Sicherheit vorzugaukeln. Die absolute Sicherheit gibt es nicht. Wichtig erscheint mir, dass wir nicht in einen Aktivismus ausbrechen. Massnahmen nur der Massnahmen willen sind nicht zielführend.

Ich wünsche Ihnen trotz der schlimmen Schlagzeilen ruhige und besinnliche Festtage.